18.11.2013

Qualitätszertifikat für das Kinderhaus


Qualitätszertifikat für das Kinderhaus Elmshorn e. V. – Erfolgreicher Abschluss nach 15 Monaten intensiver Arbeit
Am 29. Oktober war es endlich soweit: Das Kinderhaus Elmshorn e. V. erhielt nach intensiver Vorbereitung die Zertifizierung im Rahmen der „Lernerorientierten Qualitätstestierung für Kindertagesstätten“ (LQK) durch die Firma  „Artset“. Jürgen Koch, von „Artset“ eingesetzter Berater zur Organisations- und Qualitätsentwicklung, überreichte der Qualitätsbeauftragten des Kinderhauses, Angela Nickel, sowie den Leiterinnen Elke Theege und Ramona Dahley-Schneider eine künstlerisch gestaltete Fliese. Diese symbolisiert ein Qualitätsnetzwerk, in dem sich nun auch das Kinderhaus wiederfindet.
„Vor über einem Jahr haben wir  beschlossen, unsere Arbeit an einem anerkannten Qualitätsentwicklungsmodell zu spiegeln und eine Zertifizierung anzustreben. Im Fokus der Bemühungen stand und steht das Wohlergehen und die Lernprozesse der Kinder“, so Angela Nickel. Nickel verantwortet im Vorstand des Trägervereins des Kinderhauses das Thema Qualität und war als Projektleiterin maßgeblich an der nun erfolgreich abgeschlossenen Maßnahme beteiligt.  „Dank der großartigen Zusammenarbeit aller Beteiligten, von den MitarbeiterInnen bis zum Vorstand, aber auch dem „Paritätischen“ in Kiel, konnten wir unsere gesamten Strukturen, Abläufe und Prozesse an Hand von 13 Qualitätsbereichen auf den Prüfstand stellen und weiterentwickeln“, so Nickel weiter.
Der Weg zum Erfolg war geprägt durch zahlreiche Arbeitsgruppen-Sitzungen und Besuche von Seminaren beim Paritätischen in Kiel. Nach  der Erstellung eines 80-seitigen Selbstreportes, der Erstellung eines Gutachtens, einer Visitation und einem abschließenden Workshop durch den Gutachter konnten MitarbeiterInnen, Leitung und Vorstand dann die begehrte Zertifizierung entgegennehmen.
Während des Prozesses konnten alle Beteiligten einerseits feststellen, wie gut das Kinderhaus mit seiner pädagogischen Arbeit bereits aufgestellt ist, und andererseits Entwicklungspotentiale ausmachen, die weiterentwickelt und in die tägliche Arbeit integriert wurden. So wurden z. B. Kinderbefragungen und Elternbefragungen eingeführt. Die Themen der  Qualitätsarbeit reichen dabei vom Leitbild der Einrichtung über die im Mittelpunkt stehenden entwicklungsfördernden Lernprozesse der Kinder bis hin zu Strategischen Entwicklungszielen.
„Der zusätzliche Einsatz hat sich gelohnt. Schon jetzt ist deutlich geworden, dass Abläufe reibungsloser umgesetzt werden können und die MitarbeiterInnen von den Strukturen profitieren. Dies wiederum kommt – und das ist das Entscheidende – unseren Kindern zu Gute und bietet ihnen einen sicheren Boden für gelungene Lernschritte“, so Leiterin Elke Theege.