TRÄGER


                                    
Angela Nickel, Bernd Hallmann, Nadine Jeschke, Jürgen Schneider, Cathrin Hühnert und Sabine Vater (v. l. n. r.)



Jede Kindertagesstätte benötigt einen Träger, der sich um rechtliche, verwaltungstechnische oder personelle Dinge kümmert. Im Fall des Kinderhauses ist dies nicht die Stadt, eine Kirche oder einer der großen caritativen Verbände, sondern der freie und gemeinnützige Verein „das Kinderhaus e. V.“.
Er wurde 1970 von engagierten Eltern gegründet, die an einer pädagogischen Arbeit in einem selbstbestimmten und demokratischen Rahmen interessiert waren. Diese Struktur ermöglicht eine individuelle und flexible Handhabung von organisatorischen und wirtschaftlichen Entscheidungen.
Der Verein ist verantwortlich für die Arbeit des Kinderhauses und Vertragspartner für die Eltern. Er ist Arbeitgeber für die MitarbeiterInnen und Verhandlungspartner für Stadt, Kreis und Land, die die erfolgreiche Arbeit des Vereins durch ihre Zuschüsse  überhaupt erst möglich machen.
Die dafür notwendige Arbeit wird durch einen ehrenamtlich tätigen Vorstand geleistet, der auf einer Mitgliederversammlung gewählt wird und sich im günstigsten Fall aus interessierten Eltern und kompetenten VertreterInnen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Verwaltung zusammensetzt. Der Vorstand trifft sich regelmäßig zu Sitzungen mit der Leitung des Kinderhauses. Themen auf diesen Sitzungen sind z. B. finanzielle Entscheidungen, insbesondere Haushaltsplanung und – beratungen, Personalangelegenheiten, der Bericht der Leitung an den Vorstand, strukturelle Planung, Zusammenarbeit mit den Zuschussgebern (Stadt, Kreis, Land) und sozialpolitische Entwicklungen. Drei Mitglieder des Vorstands vertreten den Verein in den Beiratssitzungen des Kinderhauses.
Für den Erfolg der Vereins- und Vorstandsarbeit ist eine Beteiligung der Eltern im Trägerverein von äußerst großer Bedeutung. Eltern haben dadurch die Möglichkeit, Einfluss auf Entwicklungen und Entscheidungsprozesse zu nehmen. Schon mit kleinen Hilfeleistungen kann das Vereinsleben effektiv unterstützt werden. Neben der aktiven Mitarbeit im Vorstand kommen dafür Handreichungen wie die Hilfe bei der Gartengestaltung, beim Streichen der Wände oder bei der Gestaltung der Räumlichkeiten in Frage.
Der Verein ist Mitglied im Wohlfahrtsverband „der Paritätische“. Dieser bundesweit tätige Verband unterstützt das Kinderhaus in rechtlichen, organisatorischen oder personellen Fragen.




Ein Wort vom Vorstand



Liebe Eltern und zukünftige Eltern der Kinderhauskinder, liebe Freunde und Förderer des Kinderhauses,

unsere Kinder sind, werden oder waren Kinderhaus-Kinder. So klein, unerfahren und schutzbedürftig sie auch sind, zeigen sie uns doch ständig, welch ausgeprägten Charakter sie bereits besitzen. Sie sind das Wasser in der Wüste, ohne das es keine Zukunft geben würde.
Unsere Kinder müssen das Kunststück beherrschen, sich in vielfältigen Beziehungsgeflechten zu orientieren und den Weg in eine Gesellschaft zu finden, die schon für uns Erwachsene oft kompliziert genug ist. Dieses Kunststück sollen und wollen wir - MitarbeiterInnen und Eltern - gemeinsam begleiten.

Der Vorstand





Die Vereinssatzung


Satzung des Vereins „das Kinderhaus“ freier gemeinnütziger Verein e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „das Kinderhaus“ freier gemeinnütziger Verein e.V. Er hat seinen Sitz in Elmshorn und ist in das Register des Amtsgerichts in Pinneberg eingetragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Gemeinnütziger Charakter des Vereins
Die Arbeit des Vereins dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Vorstand darf nur solche Geschäfte abschließen, deren Finanzierung durch die zu erwartenden Einnahmen gesichert sind. Er ist nicht berechtigt, die Mitglieder durch Rechtsgeschäfte persönlich zu verpflichten.

§ 3 Aufgaben des Vereins
Aufgabe des Vereins ist die Errichtung und das Betreiben von Kindertageseinrichtungen und von kinderorientierten Angeboten.

§ 4 Mitgliedschaft
1.      Die Mitgliedschaft steht allen natürlichen volljährigen Personen offen.
2.      Beitrittserklärungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten.
3.   Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Mitglieder sind verpflichtet, die festgelegten Mitgliedsbeiträge zu entrichten und sich für die satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins einzusetzen.
4.      Die Mitgliedschaft erlischt
a.   durch Tod des Mitgliedes,
b. durch Kündigung, die unter Wahrung einer dreimonatigen Frist zum Ende des Kalenderjahres an den Vorstand zu richten ist,
c.  durch Ausschluss; der Ausschluss ist vom Vorstand zu beschließen und dem betroffenen Mitglied mit Begründung durch Einschreiben mitzuteilen. Das Mitglied kann innerhalb eines Monats Einspruch einlegen, über den die nächste Mitgliederversammlung endgültig entscheidet. Während des Einspruchsverfahrens ruht die Mitgliedschaft.
d.  Durch Streichung aus der Mitgliederliste. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit seinem Mitgliedsbeitrag länger als drei Monate in Verzug ist und trotz schriftlicher Mahnung den Rückstand nicht innerhalb von zwei Wochen ausgeglichen hat. In der Mahnung muss das Mitglied auf die bevorstehende Streichung aus der Mitgliederliste hingewiesen werden. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
5.          Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
6.         Mitgliedschaft für Familien mit Kindern im Kinderhaus. Wegen der besonderen Trägerschaft durch einen gemeinnützigen Verein ist die Mitgliedschaft der Eltern mit Kindern in unserer Einrichtung sinnvoll und wünschenswert. Mit Beginn des Kita Jahres 2013 ist für alle Familien mit neu angemeldeten Kindern die Mitgliedschaft im Trägerverein obligatorisch. Die Familien haben in der Mitgliederversammlung nur eine Stimme und Stimmrecht, wenn der Beitrag entrichtet wurde. Der Familienbeitrag wird jährlich im Lastschriftverfahren eingezogen. Anteilige Beiträge werden nicht erstattet. Auf Antrag der Kinderhausleitung kann der Vorstand die Aussetzung des Beitrages wegen sozialer Härte beschließen.

§ 5 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind
1.      die Mitgliederversammlung
2.      der Vorstand
3.      der Beirat

§ 6 Mitgliederversammlung
1.      Die Mitgliederversammlung besteht aus den Vereinsmitgliedern.
2.      Die ordentliche Mitgliederversammlung wird unter Angabe der Tagesordnung einmal jährlich von dem Vorsitzenden oder bei seiner Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden unter Wahrung einer Frist von zehn Tagen schriftlich einberufen. Die Frist beginnt mit dem Tage der Absendung der Einladung an die letzte dem Verein von dem Mitglied bekannt gegebene Anschrift. Die Mitgliederversammlung hat in den ersten vier Monaten eines jeden Jahres stattzufinden.
3.   Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind entweder aufgrund eines Beschlusses des Vorstandes oder auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Zehntel der Mitglieder unter Wahrung einer Frist von zwei Wochen einzuberufen.
4.      Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere die
a.       Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes,
b.      Genehmigung der Jahresrechnung,
c.       Genehmigung der Aufnahme von Krediten gemäß § 7 Absatz 8,
d.      Genehmigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Vereinsprojekte,
e.       Entlastung des Vorstandes,
f.       Wahl des Vorstandes,
g.      Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
h.      Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
i.        Beschlussfassung über die Vereinsauflösung.
5.    Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Juristische Personen üben das Stimmrecht durch ihr zuständiges Organ aus.
6.   Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Beschlüsse, welche die Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins zum Inhalt haben, bedürfen der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Entsprechende Änderungsanträge oder eine beantragte Auflösung des Vereins müssen den Mitgliedern schriftlich spätestens drei Tage vor der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
7.  Jedes Mitglied kann zu Beginn der Mitgliederversammlung beantragen, dass weitere satzungsgemäße Angelegenheiten, die konkret auszuführen sind, nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.
8.    Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer Niederschrift festzuhalten, die von dem Vorsitzenden der Mitgliederversammlung und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.

§ 7 Der Vorstand
1.      Der Vorstand besteht aus
a.       drei „vertretungsberechtigten“ Vorstandsmitgliedern (§26 BGB) und
b.     bis zu sechs weiteren „Vorstandsmitgliedern“. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die natürliche Personen sind. Dem Vorstand darf maximal eine Person, die Arbeitnehmer des Vereins ist, angehören. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
2.  Der Vorstand beruft und leitet die Mitgliederversammlung. Die Einladungen müssen schriftlich erfolgen.
3.  Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt. Sie bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zu Neuwahlen im Amt.
4. Je zwei der drei vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder vertreten den Verein außergerichtlich oder gerichtlich.
5.   Der Vorstand tritt nach Bedarf auf Einladung des Vorsitzenden oder auf schriftliches Verlangen von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zusammen. Beschlussfähig ist der Vorstand bei Anwesenheit von drei Mitgliedern. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Über die Sitzung des Vorstands ist eine Niederschrift zu fertigen.
6.  Zu jeder Zeit sollte gewährleistet sein, dass dem Vorstand mindestens zwei Mitglieder angehören, um die Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
7.  Vertrauliche Personalfragen sind zum Schutze der MitarbeiterInnen und aus Gründen der Fürsorgepflicht ausschließlich von vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern (nach§7, Abs.1a. bzw. Vereinsregister) in ihrer Eigenschaft als Arbeitsgeber zu beraten. Über die Zuständigkeit entscheidet der/die Vorsitzende.
8.  Um die Liquidität der Einrichtung zu sichern, wird der vertretungsberechtigte Vorstand ermächtigt, mit der Hausbank einen Dispo/Kontokorrent - Kredit zu vereinbaren. Die Kreditlinie darf die Höhe der durchschnittlichen, monatlichen Personalkosten nicht übersteigen. Die Bereitstellung von Sicherheiten ist ggf. bei den Gremien der Stadt Elmshorn zu beantragen. Das Einverständnis des zuständigen Fachdienstes ist in jedem Falle einzuholen.


§ 8 Beirat
Der Beirat besteht aus neun Personen; er ist zu gleichen Teilen aus Mitgliedern der Elternvertretung (§11 der Satzung), Vertretern der pädagogischen Kräfte und Vertretern des Vereinsvorstandes (§7 der Satzung) zu besetzen. Zusätzlich wird ein Vertreter der Standortgemeinde hinzugezogen. Elternvertretung, pädagogische Kräfte und Vereinsvorstand wählen die auf sie entfallenden Beiratsmitglieder jeweils mit einfacher Mehrheit. Die Aufgaben des Beirats ergeben sich aus § 18 KiTaG. Sitzungen des Beirates finden mindestens zweimal jährlich statt und werden durch den von den Mitgliedern des Beirates mit einfacher Mehrheit zu wählenden Beiratsvorsitzenden einberufen.

§ 9 Rechnungsprüfer
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfer geprüft. Diese erstatten der Mitgliederversammlung jährlich einen Prüfungsbericht. Die Rechnungsprüfer werden jeweils für zwei Jahre gewählt; die Wiederwahl ist zulässig.

§10 Auflösung des Vereins
1.  Die Auflösung des Vereins kann nur vom Vorstand oder von der Mitgliederversammlung beantragt werden. Der Beschluss über den Antrag obliegt einer ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung.
2.     Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Kommt diese Mehrheit nicht zustande, so kann eine innerhalb von sechs Wochen erneut zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung die Auflösung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschließen.
3.   Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband e.V., Landesverband Schleswig-Holstein in Kiel, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Der Beschluss ist dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

§11 Elternversammlung und Elternvertretung
Die Elternversammlungen der einzelnen Gruppen wählen gemäß §17 Absatz 3 KiTaG jeweils zwei Elternvertreter/innen. Die Elternvertreter/innen der Gruppen bilden die Elternvertreterversammlung der Kindertagesstätte. Die Elternvertreterversammlung wählt aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n. Die/der Vorsitzende beruft mindestens einmal jährlich im Einvernehmen mit der Leitung des Hauses eine Gesamt-Elternversammlung ein. Die Elternvertreterversammlung entsendet drei ihrer Mitglieder in den Beirat der KiTa (siehe §8 der Satzung). Weitere Aufgaben der Elternvertreter ergeben sich aus §17 Abs. 4 Ziffer 2 KiTaG.

Elmshorn, 23.05.2017 VR 652 EL Amtsgericht Pinneberg






Protokoll der Mitgliederversammlung 2017

Protokoll zur Mitgliederversammlung des Trägervereins am 07. März 2017, 19.30 bis 20.55 Uhr im Kinderhaus, Hainholz 38, 25337 Elmshorn

1. Eröffnung der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden:
Der 1. Vorsitzende Jürgen Schneider begrüßt die Mitglieder und eröffnet die Versammlung.
2. Feststellung von Anwesenheit und Beschlussfähigkeit sowie Festsetzung der Tagesordnung: Die Einladung ist form- und fristgerecht zugestellt worden. Es wird die Anwesenheit von 29 Mitgliedern und die Beschlussfähigkeit festgestellt. Ergänzungen zur Tagesordnung gibt es nicht.
3. Genehmigung der Niederschrift vom 19.04.2016: Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung wurde den Mitgliedern mit der Einladung übersandt. Es gibt keine Einwände Das Protokoll wird genehmigt.
4. Bericht des 1. Vorsitzenden: (Wiedergabe in Stichpunkten) Danksagung an alle Mitarbeiter, Eltern, Stadt E., Land SH, Bund, Vorstand und Leitung für die Zusammenarbeit. Schwerpunkte im letzten Jahr: Fortsetzung LQK, Küchenausbau (Kombidämpfer), Anpassung Betreuungszeiten, Aufnahme 21. Kind, Projekt „Gemeinsam erste Schritte“ abgeschlossen, Verlängerung Sprachförderung, Kooperation mit der Nordakademie (SUN e.V. – Studentische Unternehmensberatung) hinsichtlich Fundraising, Einführung Kita-Portal, div. Pressemitteilungen wurden veröffentlicht, Homepage wird gut genutzt, Tempo 30-Zone eingerichtet.
5. Bericht des Kassenwartes: Der Kassenwart Bernd Hallmann gibt den Kassenbericht: Anfangsbestand 5.600 €, Endbestand 5.300 €, Ausgaben 4.000 €, Einnahmen 3.700 €. Erstmalig sind alle Familien auch Mitglieder.
6. Bericht der Kassenprüferin mit Antrag auf Entlastung des Vorstandes: Die Kassenprüfer haben keine Einwände und bestätigen eine ordentliche Kassenführung. Cathrin Hühnert stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstands. Bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder wird der Vorstand durch die übrigen Mitglieder einstimmig entlastet.
7. Antrag auf Änderung der Mitgliedsbeiträge ab KITA-Jahr 2017: Der Antrag, die Mitgliedsbeiträge von 24 € auf 26 € zu erhöhen, wird mit 26 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen beschlossen.
8. Antrag auf Satzungsänderung § 6 Satz 4: „Der Familienbeitrag wird halbjährlich oder jährlich im Lastschriftverfahrung eingezogen.“ Die Worte: „halbjährlich oder“ sollen gestrichen werden. Der Antrag auf Satzungsänderung wird mit 27 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen beschlossen.
9. Antrag auf Befreiung der Vorstandsmitglieder von der Beitragszahlung ab 2017: Der Antrag auf Befreiung der Vorstandsmitglieder wird mit 22 Ja-Stimmen, 2 Gegenstimmen sowie 5 Enthaltungen beschlossen. Ab jetzt (20.10 Uhr) sind 30 Mitglieder anwesend.

10. Wahlen zum Vorstand: (geheime Abstimmung, Durchführung Jürgen Schneider)
a. Cliff Bahr wird mit 25 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen und 2 Gegenstimmen für ein Jahr zum 3. Beisitzer gewählt, er nimmt die Wahl an.
b. Sabine Vater wird mit 29 Ja-Stimmen und einer Enthaltung für zwei Jahre zur 2. Vorsitzenden gewählt, sie nimmt die Wahl an.
c. Bernd Hallmann wird mit 30 Ja-Stimmen für zwei Jahre zum Kassenwart gewählt, er nimmt die Wahl an.
d. Für den 2. Beisitzer wurden als Kandidaten Christin Lützow und Ramon Brachmann vorgeschlagen. Gewählt wurde Christin Lützow mit 20 Ja-Stimmen, einer Enthaltung und 9 Gegenstimmen für zwei Jahre, sie nimmt die Wahl telefonisch an.
e. Für den 4. Beisitzer wurden als Kandidaten Christian Nimmich und Ramon Brachmann vorgeschlagen. Gewählt wurde Christian Nimmich mit 24 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen und 3 Gegenstimmen für zwei Jahre, er nimmt die Wahl an.
11. Wahl eines/r Kassenprüfers/in (per Handzeichen): Antje Dirks-Sibbert wird mit 29 Ja Stimmen und einer Enthaltung für 2 Jahre zur Kassenprüferin gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
12. Zwischenbericht der Qualitätsbeauftragten (Angela Nickel - Wiedergabe in Stichpunkten): Die Bearbeitung der strategischen Entwicklungsziele „Betreuungszeiten“ hat stattgefunden. Der Frühdienst wurde vorverlegt, eine 12 Uhr-Gruppe wurde in eine 14 Uhr-Gruppe umgewandelt, ein Spätdienst wurde geschaffen, eine Betreuung während der Sommerferien wird es nicht geben. Dank an alle, die die 14 Uhr-Gruppe machbar gemacht haben, insbesondere der Leitung. Die Zertifizierung läuft im Herbst aus, die Re-Testierung steht im Nov. 2017 an. Es wurden wieder Gelder für die Qualitätsarbeit beantragt.
13. Kurzbericht der Kita-Leitung (Wiedergabe in Stichpunkten): Das Kinderhaus nimmt am Bundesprogramm Sprach-Kitas teil, hierfür stellt die Bundesregierung 4 Jahre lang jährlich 25 T€ bereit, darüber hinaus gibt es eine Fachberatung, Inklusion und Sprachförderung durch die Mitarbeiterin Elfrun Radünz sowie die spezielle Sprachförderung. Es wurden Gelder aus Landesmitteln für die Qualitätsarbeit und die Stundenaufstockung der Leitung generiert. Aufgrund der Gruppenerweiterung wurde ein Kombidämpfer angeschafft und eine zusätzliche 5-Stunden-Kraft in der Küche eingestellt.
Es gab im April einen Gesamtelternabend mit verschiedenen Workshops. Heilpädagogische Maßnahmen wurden durchgeführt. Im Juni hat ein Aktionstag zum Thema Kinderolympiade stattgefunden. Die Datenbank Kita-Portal wurde eingeführt. Es gab eine Fortbildung zum Thema Inklusion. Aktuell gibt es 3 Langzeiterkrankungen. Die Leitung dankt allen Kollegen und Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit.
14. Verschiedenes: Ramon Brachmann erkundigt sich nach der Personalsituation aufgrund der Kündigung von Susanne Böhe (Eichhörnchen) und der Langzeiterkrankungen. Elke Theege teilt mit, dass für die Besetzung der Stelle von Susanne Böhe ein Bewerbungsverfahren läuft. Es gibt bereits einen internen und einen externen Bewerber. Die Krankheitsfälle können durch Vertretungskräfte aufgefangen werden.

Jürgen Schneider (1. Vorsitzender) Nadine Jeschke f. d. Protokoll